| Angeblich geben
die Menschen in Italien ihre Knete v.A. für Kleidung, in Frankreich
für Essen und in Deutschland für die Wohnungseinrichtung
aus. Das mag schon sein.
Aber natürlich ist der materialistisch-kapitalistisch beseelte
Glauben, daß man über-haupt Asche ausgeben muß,
um es gemütlich zu haben, ein fundamentaler Irrtum.

Die Kulturklinik Landau wie auch Kuklinsky
selbst fühlen sich dem Paradigma des maximalen messianischen
Messietums verpflichtet, konkret: Wohnwelten wachsen organisch aus
dem Naheliegenden (zum Beispiel auf dem Gehsteig liegenden) und
Anliegenden. Eine schicke Designer-Couch kann jeder Trottel kaufen.
Oder leasen. Neodadaistische Wohnwelten erfordern etwas mehr Mühe
und Inspiration.

Zu sehen gibt´s hier eine alte Installation
in Farmsen aus dem Jahre 1994, ein paar Schnappschüsse aus
bemerkenswerten Buden irgendwo und natürlich die Landauer Wohnwelten
aus der Höhle des Schmock, der hochgeschätzten Kulturklinik
Landau, Epizentrum des weltweiten ästhetischen Aufstands gegen
Bürgerkultur, IKEA-Style und andere widerliche Dinge. Möge
der Schmock siegen !!

Zuletzt:
Unser Wagen beim diesjährigen närrischen Treiben in Landau.
Helau !!! 
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